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Älterer Arbeitnehmer, Rentenpolitik

 WerkstattGute Altersübergänge in der Transformation

Viele Betriebe bewegen sich in der Transformation im Spannungsfeld zwischen Fachkräftesuche und Personalabbau. Die Themen Beschäftigungssicherung und Qualifizierung spielen damit auch für ältere Beschäftigte eine zunehmende Rolle.

älteres Paar genießt seine freie Zeit in der Natur

 3. Mai - Jetzt noch anmelden!Aktuelles aus dem Betriebsrentenrecht und Perspektiven der Alterssicherung

Tagung zur betrieblichen Altersversorgung (bAV). Anmeldefrist ist der 20. April 2022.

Mehrere Personen verschiedener Generationen sitzen auf einer Mauer.

AltersvorsorgeFür eine bessere Rente: Was wir erreicht haben

Die Rente ist noch längst nicht sicher. Aber: Durch gemeinsamen Druck haben wir in den vergangenen Jahren viele Verbesserungen erreicht. Eine Übersicht, die Rückenwind gibt.

Deutsche Rentenversicherung

RentenversicherungWo es bei der Rente hakt: 5 Fragen, 5 Antworten

So wie die Löhne steigen, steigen auch die Renten? Das war lange Zeit nicht der Fall. In der Mechanik des Rentensystems hakt es gewaltig. Die Folge: Schlechtere Altersversorgung. Wie sich die Rente reparieren lässt.

älteres Paar benutzen einen Taschenrechner

Rentenpolitk der IG MetallLebensstandard sichern: So retten wir die Rente

Immer mehr Menschen droht im Alter der Gang zum Sozialamt. Selbst Durchschnittsverdiener müssen mit einer Mager-Rente rechnen. Schuld ist eine falsche Politik. Wie wir ein Rentenfiasko verhindern können.

Demonstration gegen TTIP und CETA am 10.10.2015 in Berlin mit 25.000 Teilnehmern

 Sozialpolitische BewertungWas bietet der Koalitionsvertrag in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik?

SPD, Grüne und FDP haben ihren Koalitionsvertrag "Mehr Fortschritt wagen" vorgelegt. Darin enthalten sind auch diverse Vorhaben in den Bereichen Arbeitsmarkt, Rente sowie Gesundheit und Pflege. Wir nehmen eine erste sozialpolitische Bewertung vor.

zwei ältere Menschen betrachten gemeinsam Unterlagen

 NachvollziehbarkeitRentenbescheide müssen verständlich sein

Rentenbescheiden müssen die wesentlichen Elemente, die zur Prüfung der Richtigkeit der Berechnung der Rentenhöhe unerlässlich sind entnommen werden können.

IG Metall, Mainforum, Gebäude, Fahnen

PRESSE-STATEMENTDie Forderung „über die Rente mit 70 zu reden“ ist verantwortungslos

Dr. Hans-Jürgen Urban, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall

HochwasserkatastropheRentenversicherung hilft den Unwetteropfern

Betroffenen der Flutkatastrophe steht die Deutsche Rentenversicherung schnell und unkompliziert zur Seite. Ihnen bietet die Rentenversicherung individuelle Lösungen bei Rentenfragen an.

Jutta Förster (M), vorsitzende Richterin am Bundesfinanzhof, steht während der Urteilsverkündung an ihrem Platz. Im Vordergrund stehen die Vertreter des Beklagten Finanzamtes. Der Bundesfinanzhof in München hat eine vom Bund der Steuerzahler unterstützte Klage gegen die Rentenbesteuerung abgewiesen. Das hat der X. Senat des höchsten deutschen Finanzgerichts in einem am Montag verkündeten Urteil entschieden.

Bundesfinanzhof hat entschiedenUrteil zur Rentenbesteuerung: Betroffene dürfen hoffen

Renten dürfen nicht doppelt besteuert werden. Das oberste deutsche Steuergericht hat dazu nun eine Berechnungsmethode vorgegeben. Was das Urteil bedeutet.

älteres Paar benutzen einen Taschenrechner

Grundsatzurteil erwartetRente doppelt besteuert: Was Betroffene jetzt wissen müssen

Seit Jahren schwelt der Streit um eine doppelte Besteuerung von Renten. Nun steht eine Entscheidung bevor. Um wie viel Geld es dabei geht, wie die IG Metall den Prozess vorantreibt – und was heutige und künftige Rentner tun sollten.

Bezahlen an der Supermarktkasse

AltersversorgungGrundrente kommt: So profitieren Beschäftigte

Nach langem Ringen hat das Bundeskabinett die Grundrente beschlossen. Künftig wird Lebensleistung anerkannt und Altersarmut besser bekämpft. Was die Einigung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bedeutet.

Die Lösung: Mehr Rente - von allen für alle!

Damit sich Beschäftigte in Zukunft wieder auf die Rente verlassen können, hat die IG Metall Vorschläge entwickelt, wie der Verfall der gesetzlichen Rente gestoppt, massenhafter sozialer Abstieg im Alter verhindert und die Alterssicherung wieder zu alter Stärke geführt werden kann.

Das Rentenkonzept der IG Metall

Die gesetzliche Rente muss auch ohne private Zusatzvorsorge ausreichen, um im Alter gut leben zu können. Wie, steht im Rentenkonzept.

Worum geht es?

Der Renten-Faktencheck

Gerade zum Thema Rente wird viel behauptet – doch weit nicht alles ist auch richtig.

Wir räumen im Faktencheck mit den gängigsten Vorurteilen auf.

Behauptet wird: „Wir werden immer älter. Da müssen wir auch länger arbeiten.“

Fakt ist: Bei den Arbeitsbedingungen jetzt bedeutet eine höhere Altersgrenze nur weniger Rente.

Älter bedeutet nicht unbedingt arbeitsfähig: Im Schnitt sind die Menschen mit 61,8 Jahren ein Fall für die Rentenversicherung. Mehr als jeder vierte Neurentner bezahlt das lebenslang mit Abschlägen für die Rente – bei der Rente mit 67 bis zu 14,4% und bei einer Rente mit 70 sogar bis zu 25,2%.

Zuerst braucht es (gute) Arbeit für Ältere: 50- bis 65-Jährige sind aber überdurchschnittlich häufig und lange arbeitslos. Unter den 64-Jährigen heute ist nur noch jeder Sechste beschäftigt.

Ein höheres Rentenalter hat nur einen geringen Effekt. Beispiel Rente mit 67: Sie sollte den Beitragssatz der Rentenversicherung um gerade einmal 0,5% reduzieren – für Durchschnittsverdiener eine „Entlastung“ von lediglich 7,50 Euro/Monat.

Obwohl es möglich und durch Rentenzuschläge lukrativ wäre, arbeitet kaum jemand über die Altersgrenze hinaus – nur 1,6 % der Neu-Rentner sind älter als 65. Und von denen sind viel auf einen Zuverdienst angewiesen, weil die Rente nicht zum Leben reicht.

Behauptet wird „Verbesserungen bei der Rente zahlt die jungen Generation.“

Fakt ist: Verbesserungen bei der Rente nehmen den Jungen zumindest eine Sorge vor der Zukunft. Läuft es so weiter, profitieren nur die Unternehmen und Versicherungskonzerne.

Besonders junge Beschäftigte werden bei der Altersvorsorge zunehmend sich selbst überlassen und sollen Kosten wie Risiken selbst tragen. Sie sind gezwungen, private Zusatz-Versicherungen abzuschließen.

Gerade auch junge Beschäftigte wünschen sich ein stabiles und verlässliches gesetzliches Rentensystem.

Das Gerede von einem Konflikt der Generationen zielt auf die Spaltung der Gesellschaft. Das macht die IG Metall nicht mit! Faktisch geht es um eine generationenübergreifende Abwägung zwischen Leistungszielen und Aufwendungen sowie um die gerechte Verteilung der Tragelasten zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern.

Behauptet wird „Rente: lieber privat statt Staat“

Behauptet wird: Das sinkende Rentenniveau sagt nichts aus. Die Menschen sorgen auch betrieblich und privat vor.

Fakt ist: Viel zu wenige Beschäftige können sich eine Extra-Vorsorge leisten. Gerecht kann nur die gesetzliche Rente sein.

Viele Jahrzehnte lang zielte die gesetzliche Versicherung auf die Sicherung des Lebensstandards im Alter. Spätestens seit 2001 ist das sinkende Rentenniveau politisch gewollt.

Die private Vorsorge soll die Lücke ausgleichen. Die Annahmen (4 % vom Brutto Sparquote, 4 % Zinsen, 10 % Vertragskosten) sind jedoch unrealistisch.

42 Prozent der Menschen mit einem Bruttoeinkommen unter 1.500 € können sich gar keine Extra-Altersvorsorge leisten. Gleichzeitig geht mehr als jeder 3. Riester-Förderungs-Euro auf das Konto der reichsten 20 Prozent.

Eine betriebliche Altersvorsorge ist sinnvoll, denn hier können die Arbeitgeber an der Finanzierung beteiligt werden. Sie darf und kann aber nicht Ausfallbürgin einer verfehlten Sozialpolitik sein.

Behauptet wird: „Höhere Renten gehen zu Lasten des Wirtschaftsstandorts Deutschland“

Fakt ist: Bei den sogenannten „Lohnnebenkosten“ liegt Deutschland im EU-Mittelfeld. Denn die „Lohnnebenkosten“ als Anteil an den Bruttolöhnen liegen mit 28% gerade einmal auf Rang 15 in der EU. Die Exportstärke Deutschlands ist ungebrochen. Hohe Lohnkosten sind offensichtlich kein Hindernis für eine stabile Konjunktur – was trotz allen Unkenrufen auch die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns bestätigt hat.

Behauptet wird: „Bessere Renten gehen zu Lasten der jungen Generation“

Fakt ist: Solche langfristigen Berechnungen sind unseriös, weil niemand verlässlich so weit in die Zukunft blicken kann.

Die Summe von Kosten über einen Zeitraum von 25 Jahren dient zudem einzig der Verunsicherung und ist hochgradig tendenziös. Zudem suggeriert eine Zahl bis zum Jahr 2040 demografischen Stillstand. Viele der heutigen Beitragszahler sind dann schließlich selbst in Rente – profitieren also selbst von den zunächst höheren Kosten. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt ist der Anteil aller Ausgaben für Leistungen wegen Alters mindestens seit dem Jahr 2000 weitgehend unverändert. Man muss zwischen relativen und absoluten Zahlen unterscheiden: So haben sich z.B. die Ausgaben der gesetzlichen Rentenversicherung zwischen 1991 und 2015 mehr als verdoppelt. Gleichzeitig hat sich der Anteil der Rentenausgaben am Sozialbudget in diesem Zeitraum um fast 5% verringert.

Mit den Vorschlägen der IG Metall hält sich trotz besserer Leistungen der Anstieg der Versicherungsbeiträge im Zaum: Im Jahr 2030 wären es maximal 1,5 Prozentpunkte mehr als ohnehin veranschlagt.

Behauptet wird: „Altersarmut ist in Deutschland kein Thema: Es betrifft fast niemanden.“

Fakt ist: Die Zahl der Aufstockung der Altersrenten sagt wenig über die tatsächliche Situation aus. Denn rund zwei Drittel der Anspruchsberechtigung beantragt die ihm zustehende Unterstützung gar nicht – meist aus Unkenntnis oder Scham. Zudem ist die Grundsicherung (aktuell im Schnitt 780 Euro/Monat) kein geeigneter Indikator für Altersarmut. Sinnvoller ist die Armutsschwelle von 60% des mittleren Einkommens. Danach gilt als armutsgefährdet, wer als Alleinstehender weniger als etwa 980 Euro im Monat zur Verfügung hat. Auf dieser Grundlage sind mehr als 14 Prozent der Menschen über 65 Jahren armutsgefährdet – ein Zuwachs von rund 50% seit dem Jahr 2006.

 

Wir für die Grundrente

Das Thema Grundrente wurde heiß diskutiert. Die Arbeitgeber sind dagegen. Doch was denken die Menschen auf der Straße? Wir haben uns umgehört…

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