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Deutsche Rentenversicherung

RenteFehler im System: Warum die Rentenkasse eigentlich viel voller ist

Der Staat zahlt der Rentenversicherung immer höhere Zuschüsse. Aber ist die Rente deshalb marode? Eben nicht! Denn die Rentenkasse zahlt auch Dinge, die eigentlich alle Steuerzahler finanzieren sollten, nicht nur Beitragszahler. Ein Finanzcheck.

Beine von Fußgängern, die über einen Zebrastreifen gehen.

AltersvorsorgeRenten-Umfrage: Mehrheit will die gesetzliche Rente stärken

Rentenalter hoch? Rente mit 63 abschaffen? Die Rentendiskussion ist weit entfernt vom Leben der meisten Arbeitnehmer. Das zeigt eine neue Umfrage. Eine breite Mehrheit könnte sich für eine bestimmte Reform begeistern.

Opa malt mit seiner Enkeltochter ein Bild mit Wachsmalstiften. Sie sitzt dabei auf seinem Schoß.

AltersvorsorgeGlückliches Österreich: Was wir bei der Rente von unseren Nachbarn lernen können

In Österreich sind die Renten deutlich höher als in Deutschland. Wie kommt das? Und was bedeutet es für die deutsche Rentenpolitik? Wir machen den Ländervergleich.

Ein älterer und ein jüngerer Arbeitnehmer in einem Betrieb.

RenteWas das neue Rentenpaket für Beschäftigte bedeutet

Die Bundesregierung hat ihre Pläne für die Rente beschlossen. Damit will sie die gesetzliche Rentenversicherung längerfristig stabil halten. Für Beschäftigte enthält das Rentenpaket eine gute Nachricht – und eine eher bedenkliche.

Junge Frau in Lederwerkstatt

Zukunft der RenteKeine Angst vorm Demografie-Monster!

Die gesetzliche Rente wird seit Jahrzehnten totgesagt. Dabei haben sich Horror-Prognosen immer wieder als falsch herausgestellt. Warum die Rentenversicherung stabiler ist, als viele glauben – und wie wir sie dauerhaft zukunftsfest machen.

Zwei Beschäftigte unterschiedlichen Alters an einer Bohrmaschine.

WegbegeleiterGute Übergänge in die Rente

Wie sichert man den Lebensstandard im Alter? Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Rentenbeginn? Wie sieht's aus mit Altersteilzeit? Unsere Broschüre beantwortet viele Fragen, zeigt Optionen und auf gibt Hinweise sowie praktische Tipps.

Warnstreik bei tkSE und HKM in Duisburg am 4.12.2023

Jahresrückblick Mach’s gut, 2023! Das war das Jahr der IG Metall

Zum Jahresende werfen wir einen Blick zurück: Was waren 2023 die größten Baustellen für die IG Metall? Was haben wir gemeinsam erreicht? Eine Übersicht von A wie Auto bis T wie Tarif.

Sebiha Koc arbeitet beim Autozulieferer AVO Carbon in Frankfurt am Main

Vorstoß der Mehrheit der Wirtschaftsweisen„Am Ende der Schrumpfkur bleibt nur eine Art Grundrente“

Eine Radikalreform für die Rente: Das fordern Wirtschaftsberater der Bundesregierung. IG Metall-Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Urban sagt: Die Vorschläge würden die gesetzliche Rentenversicherung aushöhlen – und die Mitte der Gesellschaft treffen.

Christiane Benner auf dem .25 Ordentlichen Gewerkschaftstag der IG Metall in Frankfurt am Main.

Zukunftsreferat der Ersten VorsitzendenChristiane Benner: „Wir brauchen mehr Mitbestimmung im Betrieb“

Die De-Industrialisierung Deutschlands muss gestoppt, der klimafreundliche Umbau der Wirtschaft mutig gestaltet werden – dazu müssen die Beschäftigten bei strategischen Fragen in den Unternehmen beteiligt werden. Das fordert Christiane Benner in ihrer ersten Rede als Erste Vorsitzende der IG Metall.

Verzockt unsere Rente nicht! IG Metall Demonstriert gegen die Aktienrente.

RentenversicherungNein zur Aktienrente!

Die FDP verfolgt ihre Vision einer Aktienrente. Die IG Metall lehnt dies entschieden ab und zeigt mit einer Aktion vor dem FDP-Bundesparteitag, was sie von den Plänen der FDP hält. Gleichzeitig verhandelt die Koalition über das sogenannte „Generationenkapital“. Worum geht es?

Aktion Tarifrunde

JahresrückblickTschüss 2022! Das war das Jahr der IG Metall

Ein herausforderndes Jahr geht zu Ende. Zeit für einen Blick zurück: Was wir erreicht haben – und welche Baustellen uns auch 2023 erhalten bleiben.

Zwei Beschäftigte unterschiedlichen Alters an einer Bohrmaschine.

AltersvorsorgeRenten-Umfrage: Privatvorsorge weder erwünscht noch leistbar

Die Bundesregierung muss die Rente neu aufstellen. Aber wie? Eine neue Umfrage zeigt: Die Menschen wollen bei der Alterssicherung keine private Extravorsorge oder riskante Anlageformen. Eine anderer Reformvorschlag stößt dagegen auf breite Zustimmung.

Die Lösung: Mehr Rente - von allen für alle!

Damit sich Beschäftigte in Zukunft wieder auf die Rente verlassen können, hat die IG Metall Vorschläge entwickelt, wie der Verfall der gesetzlichen Rente gestoppt, massenhafter sozialer Abstieg im Alter verhindert und die Alterssicherung wieder zu alter Stärke geführt werden kann.

Das Rentenkonzept der IG Metall

Die gesetzliche Rente muss auch ohne private Zusatzvorsorge ausreichen, um im Alter gut leben zu können. Wie, steht im Rentenkonzept.

Worum geht es?
Informationen zur Sozialpolitik

Mehr Informationen zu aktuellen Debatten und Positionen der IG Metall in der Renten- und Sozialpolitik gibt’s auf sopo-info.de.

SOPO-info.de

Der Renten-Faktencheck

Gerade zum Thema Rente wird viel behauptet – doch weit nicht alles ist auch richtig.

Wir räumen im Faktencheck mit den gängigsten Vorurteilen auf.

Behauptet wird: „Wir werden immer älter. Da müssen wir auch länger arbeiten.“

Fakt ist: Bei den Arbeitsbedingungen jetzt bedeutet eine höhere Altersgrenze nur weniger Rente.

Älter bedeutet nicht unbedingt arbeitsfähig: Im Schnitt sind die Menschen mit 61,8 Jahren ein Fall für die Rentenversicherung. Mehr als jeder vierte Neurentner bezahlt das lebenslang mit Abschlägen für die Rente – bei der Rente mit 67 bis zu 14,4% und bei einer Rente mit 70 sogar bis zu 25,2%.

Zuerst braucht es (gute) Arbeit für Ältere: 50- bis 65-Jährige sind aber überdurchschnittlich häufig und lange arbeitslos. Unter den 64-Jährigen heute ist nur noch jeder Sechste beschäftigt.

Ein höheres Rentenalter hat nur einen geringen Effekt. Beispiel Rente mit 67: Sie sollte den Beitragssatz der Rentenversicherung um gerade einmal 0,5% reduzieren – für Durchschnittsverdiener eine „Entlastung“ von lediglich 7,50 Euro/Monat.

Obwohl es möglich und durch Rentenzuschläge lukrativ wäre, arbeitet kaum jemand über die Altersgrenze hinaus – nur 1,6 % der Neu-Rentner sind älter als 65. Und von denen sind viel auf einen Zuverdienst angewiesen, weil die Rente nicht zum Leben reicht.

Behauptet wird „Verbesserungen bei der Rente zahlt die jungen Generation.“

Fakt ist: Verbesserungen bei der Rente nehmen den Jungen zumindest eine Sorge vor der Zukunft. Läuft es so weiter, profitieren nur die Unternehmen und Versicherungskonzerne.

Besonders junge Beschäftigte werden bei der Altersvorsorge zunehmend sich selbst überlassen und sollen Kosten wie Risiken selbst tragen. Sie sind gezwungen, private Zusatz-Versicherungen abzuschließen.

Gerade auch junge Beschäftigte wünschen sich ein stabiles und verlässliches gesetzliches Rentensystem.

Das Gerede von einem Konflikt der Generationen zielt auf die Spaltung der Gesellschaft. Das macht die IG Metall nicht mit! Faktisch geht es um eine generationenübergreifende Abwägung zwischen Leistungszielen und Aufwendungen sowie um die gerechte Verteilung der Tragelasten zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern.

Behauptet wird „Rente: lieber privat statt Staat“

Behauptet wird: Das sinkende Rentenniveau sagt nichts aus. Die Menschen sorgen auch betrieblich und privat vor.

Fakt ist: Viel zu wenige Beschäftige können sich eine Extra-Vorsorge leisten. Gerecht kann nur die gesetzliche Rente sein.

Viele Jahrzehnte lang zielte die gesetzliche Versicherung auf die Sicherung des Lebensstandards im Alter. Spätestens seit 2001 ist das sinkende Rentenniveau politisch gewollt.

Die private Vorsorge soll die Lücke ausgleichen. Die Annahmen (4 % vom Brutto Sparquote, 4 % Zinsen, 10 % Vertragskosten) sind jedoch unrealistisch.

42 Prozent der Menschen mit einem Bruttoeinkommen unter 1.500 € können sich gar keine Extra-Altersvorsorge leisten. Gleichzeitig geht mehr als jeder 3. Riester-Förderungs-Euro auf das Konto der reichsten 20 Prozent.

Eine betriebliche Altersvorsorge ist sinnvoll, denn hier können die Arbeitgeber an der Finanzierung beteiligt werden. Sie darf und kann aber nicht Ausfallbürgin einer verfehlten Sozialpolitik sein.

Behauptet wird: „Höhere Renten gehen zu Lasten des Wirtschaftsstandorts Deutschland“

Fakt ist: Bei den sogenannten „Lohnnebenkosten“ liegt Deutschland im EU-Mittelfeld. Denn die „Lohnnebenkosten“ als Anteil an den Bruttolöhnen liegen mit 28% gerade einmal auf Rang 15 in der EU. Die Exportstärke Deutschlands ist ungebrochen. Hohe Lohnkosten sind offensichtlich kein Hindernis für eine stabile Konjunktur – was trotz allen Unkenrufen auch die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns bestätigt hat.

Behauptet wird: „Bessere Renten gehen zu Lasten der jungen Generation“

Fakt ist: Solche langfristigen Berechnungen sind unseriös, weil niemand verlässlich so weit in die Zukunft blicken kann.

Die Summe von Kosten über einen Zeitraum von 25 Jahren dient zudem einzig der Verunsicherung und ist hochgradig tendenziös. Zudem suggeriert eine Zahl bis zum Jahr 2040 demografischen Stillstand. Viele der heutigen Beitragszahler sind dann schließlich selbst in Rente – profitieren also selbst von den zunächst höheren Kosten. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt ist der Anteil aller Ausgaben für Leistungen wegen Alters mindestens seit dem Jahr 2000 weitgehend unverändert. Man muss zwischen relativen und absoluten Zahlen unterscheiden: So haben sich z.B. die Ausgaben der gesetzlichen Rentenversicherung zwischen 1991 und 2015 mehr als verdoppelt. Gleichzeitig hat sich der Anteil der Rentenausgaben am Sozialbudget in diesem Zeitraum um fast 5% verringert.

Mit den Vorschlägen der IG Metall hält sich trotz besserer Leistungen der Anstieg der Versicherungsbeiträge im Zaum: Im Jahr 2030 wären es maximal 1,5 Prozentpunkte mehr als ohnehin veranschlagt.

Behauptet wird: „Altersarmut ist in Deutschland kein Thema: Es betrifft fast niemanden.“

Fakt ist: Die Zahl der Aufstockung der Altersrenten sagt wenig über die tatsächliche Situation aus. Denn rund zwei Drittel der Anspruchsberechtigung beantragt die ihm zustehende Unterstützung gar nicht – meist aus Unkenntnis oder Scham. Zudem ist die Grundsicherung (aktuell im Schnitt 780 Euro/Monat) kein geeigneter Indikator für Altersarmut. Sinnvoller ist die Armutsschwelle von 60% des mittleren Einkommens. Danach gilt als armutsgefährdet, wer als Alleinstehender weniger als etwa 980 Euro im Monat zur Verfügung hat. Auf dieser Grundlage sind mehr als 14 Prozent der Menschen über 65 Jahren armutsgefährdet – ein Zuwachs von rund 50% seit dem Jahr 2006.

 

Wir für die Grundrente

Das Thema Grundrente wurde heiß diskutiert. Die Arbeitgeber sind dagegen. Doch was denken die Menschen auf der Straße? Wir haben uns umgehört…

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